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Umbau Speicherbecken 2 auf der Kläranlage Hildesheim

Auftraggeber:Umbau Speichebecken 2

Stadtentwässerung Hildesheim AöR

31134 Hildesheim

Technische Daten:

Beckenvolumen: 4.600 m³

Entleerungspumpe: 600 l/s

12 Rührwerke

Projektumfang:

Teilrückbau des alten Beckens und Neubau Speicherbecken mit Entleerungspumpwerk

 

BAUGRUND

Aufgrund des hohen Grundwasserstandes muss das Becken gegen Auftrieb verankert werden. Da eine Gründung auf Auffüllungen mit Einlagerungen von Humus einen umfangreichen Bodenaustausch erfordern würde, wird das alte Becken nicht abgebrochen, sondern als Auftriebssicherung für das neue Becken genutzt.

Ingenieurleistungen:

HOAI LP 1-9 Ingenieurbauwerke, Maschinen-, Elektrotechnik und örtliche Bauüberwachung

 

Entwurfsplanung: 2013

Ausführungsplanung: 2013

Ausschreibung: 2013

Bauoberleitung: 2013 – 2014

Inbetriebnahme: 08/2014

 

Die geplante Bauzeit bis Fertigstellung wurde eingehalten. Geplante Fertigstellung 08/2014.

Projektbeschreibung:

Da das vorhandene Becken marode ist und durch die vorhandenen Risse bereits das anstehende Grundwasser eindringt bzw. somit auch Abwasser austreten kann, besteht seitens der Stadtentwässerung Hildesheim Handlungsbedarf. Im Gegensatz zum Neubau des ersten Beckens 2010, bei dem das vorhandene Becken zurück gebaut werden musste, da das neue Becken größer gefordert war, wird hier das vorhandene Becken genutzt. Durch die Erhaltung des alten Baukörpers kann die Bauzeit verkürzt und können Abbruchkosten reduziert werden. Weiterhin dient die vorhandene Betonsohle zur Rückverankerung des neuen Beckens und kann zum Teil bei der Auftriebssicherung mit in Ansatz gebracht und genutzt werden.

Während der Bauzeit war es erforderlich, eine geschlossene Wasserhaltung mit 7 Absenkbrunnen mit einer Tiefe von ca. 10 m ab Geländeoberkante zur Absenkung des Grundwasserspiegels zu betreiben. Die Absenkung erfolgt in 2 Phasen. In der ersten Phase auf wenigstens 67,30 m zur Herstellung des ca. 9 m tiefen Entleerungspumpwerks in Absenkbauweise. In Phase II reicht für die Beckenbetonage eine Absenkung auf 68,50 m aus. Zur Sicherung des neuen Beckens gegen Auftrieb wurden 2200 Edelstahlanker mit einer Länge von 83 – 88 cm in die vorhandene Sohlplatte eingebohrt und verklebt. Die neue Beckenwand wurde gegen die vorhandene von innen gegenbetoniert. Hier erfolgt lediglich eine Trennung durch eine 30 mm Presspolster- Schicht. Mit einer Höhe von ca. 4,0 m ragt die neue Wand um ca. 2,30 m über die alte Wand hinaus. Durch entsprechende Geländemodellierung mit vorh. Aushub werden die angrenzenden Flächen höhenmäßig angeglichen so dass das Becken ins Gelände integriert wird. Das Becken wird bis zum Wasserstand 1,50 m im freien Gefälle über einen Drosselschieber entleert, danach mit einer Rohrpropellerpumpe (Q = 600 l/s).



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Ingenieurbüro Pabsch & Partner • Tel.: +49 (0) 51 21/ 20 94 0 • E-Mail:info@ipp-consult.de
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