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Hochwasserschutz Hörden am Harz

Auftraggeber:Hörden 1

Gemeinde Hörden am Harz

Otto-Escher-Str. 12

37197 Hattdorf am Harz

Projektphasen:

Studie: 2009

Vorplanung/Entwurf: 2010

Genehmigungsplanung: 2010/11

Ausführungsplanung/Ausschreibung: 2012

Teilweise Umsetzung: 2012

Fertigstellung: 2016

Ausgeführte Leistungen:

  • Niederschlag-Abfluss-Modellierung für ca. 3,5 km² natürliches Einzugsgebiet
  • Gerinnehydraulik und hydrodynamische Kanalnetzberechnung
  • Entwicklung von Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Belastungsszenarien als Vergleich SOLL- / IST-Zustand

Geplante Maßnahmen:

  • Bau von zwei Flutmulden ( 1.335 / 920 m) mit in Verbindung mit einer FlurbereinigungHörden 2
  • Schwachstellenbeseitigung und Optimierung von Zuläufen zum RW-Kanal-System
  • Verbesserung von Vorflutleistungen durch Gewässerausbau
  • Erneuerung/Neuplanung von wasserbaulichen Anlagen (Auslaufbauwerk zur Sieber, div. Kreuzungsbauwerke)

Projektbeschreibung:

Die Ortschaft Hörden am Harz hat Hochwasserprobleme. Die Gefährdung entsteht vor allem durch große Außengebiete (ca. 3,5 km²) mit größtenteils landwirtschaftlicher Nutzung, die über die Regenwasser-kanalisation Hördens in die Sieber entwässern. Des Weiteren gibt es Probleme mit Hangwasser am „Kleiberg“ und Überstausituationen aus dem Kanalnetz sowie Rückstauungen in Hausanschlüsse.

 

Die Arbeiten bestehen darin, die hydrologischen Verhältnisse im Einzugsgebiet zu ermitteln, die Abflusssituation beim Hochwasser im August 2007 sowie bei einem statistischen Regenereignis nach KOSTRA mit hydraulischen Modellen wiederzugeben und anhand dessen Maßnahmen zu entwickeln und bis zur Genehmigung zu begleiten, die eine schadfreie Ableitung der im Hochwasserfall auftretenden Wassermengen ermöglichen.

 

In enger Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern wurden Maßnahmen erdacht und zur Prüfung der Wirksamkeit in das hydraulische Modell eingebaut. Als Ergebnis ist ein Maßnahmenpaket aus 8 Maßnahmen entstanden, wovon letztlich 3 Maßnahmen bis zur Erlangung der Genehmigung zur Umsetzung der Maßnahmen durchgeplant wurden. Grundsätzlich zielt das Gesamtkonzept darauf ab, das örtliche Kanalnetz soweit zu entlasten, dass es zu keinerlei Überstau- oder Rückstaueffekten kommen kann und die restlichen Wassermengen schadlos um die Ortschaft herum geleitet werden können.



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Ingenieurbüro Pabsch & Partner • Tel.: +49 (0) 51 21/ 20 94 0 • E-Mail:info@ipp-consult.de
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